Am 11. März 2x JA im Baselbiet!

Die familienergänzende Kinderbetreuung hat familienpolitische, volkswirtschaftliche und standortrelevante Bedeutung!

Damit familienbewusste Mütter und Väter Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können, braucht es unbedingt mehr familienergänzende Kinderbetreuungsangebote im Frühbereich.

Vorteile für Mütter und Väter

Frauen und Männer können gleichzeitig Eltern sein und ihr Potenzial im Beruf weiter entwickeln. Damit wird auch möglich, dass beide Elternteile erwerbstätig sind und die Familie nicht von nur einem Erwerbseinkommen abhängig ist. Das wiederum erhöht die Lebensqualität der Familie.

Vorteile für die Kinder

Die meisten Kinder haben das Bedürfnis nach Begegnung mit anderen Kindern und Erwachsenen ausserhalb des engsten Familienkreises. In Kinderbetreuungseinrichtungen lernen sie zudem klare Strukturen und Abläufe kennen, die für ihr Wohlbefinden und die Entwicklung der Sozialkompetenz  sehr wichtig sind.

Vorteile für die Wirtschaft

Frauen und Männer, die ihr/e Kind/er gut betreut wissen, können die Arbeit unbelastet anpacken und erledigen. Sie sind motivierter, was sich wiederum auf das Betriebsklima und die Produktivität im Unternehmen auswirkt. Mit guten familienergänzenden Kinderbetreuungsangeboten im Frühbereich kehren Mütter auch nach der Geburt an den Arbeitsplatz zurück, das Know-how bleibt dem Unternehmen erhalten, was wiederum Einarbeitungskosten für eine allfällige Nachfolgerinnen erspart.

Vorteile für die Gemeinden und den Kanton

Dadurch, dass Frauen dank familienergänzender Betreuung vermehrt erwerbstätig sind, nehmen die Steuereinnahmen zu.

Aus all diesen Gründen lege ich am 11. März ein überzeugtes JA zur Vorlage ein!

Ebenfalls überzeugt sage ich JA zur Revision des Spitalgesetzes!

Mit der dieser Revision des Spitalgesetzes soll eine bedarfsgerechte, zweckmässige und wirtschaftliche Spitalversorgung für die Einwohnerinnen und Einwohner des Baselbiets sichergestellt werden!

Um was geht es? Kurz und bündig:

“Die Kantonsspitäler Bruderholz, Liestal und Laufen werden in eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit Namen “Kantonsspital Baselland” zusammengefasst. Die Kantonalen Psychiatrischen Dienste werden ebenfalls in eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit Namen “Psychiatrie Baselland” gewandelt. Die heutigen Standorte bleiben unverändert bestehen. Die Unternehmen erfüllen den ihnen in der Spitalliste zugewiesenen Leistungsauftrag. Der Landrat übt die Oberaufsicht aus. Das “Kantonsspital Baselland” und die “Psychiatrie Baselland” übernehmen das gesamte bisherige Personal und treten in die bestehenden Arbeitsverträge ein.”

Nur ein selbständiges Kantonsspital Baselland ist flexibel und unabhängig genug, um rasch auf die Entwicklungen im Gesundheitswesen reagieren zu können. Der Fortschritt geht immer weiter und nimmt auf organisatorische Hürden keine Rücksicht. Wer da nicht hinter die Konkurrenz zurückfallen will, muss Handlungsspielraum haben. Da wäre es nicht sehr hilfreich, wenn Landratskommissionen, Landrätinnen und Landräte darüber debattieren, ob diese oder jene Anschaffung oder Erweiterung nötig oder eventuell bloss wünschbar ist. Das Gesundheitswesen bleibt wichtige kantonale Aufgabe und wird nicht der Verantwortung des Kantons entzogen. Die konkrete Umsetzung aber wird an Fachleute delegiert, die medizinisches Denken mit kaufmännischen Gesichtspunkten kombinieren. Das revidierte Spitalgesetz verdient deshalb ein überzeugtes Ja!

Weitere Infos in der Abstimmungsbroschüre – hier

Schön war’s und schön wär’s…

Am Montag nahm ich an der Medienkonferenz des regionalen Komitees „NEIN zu überteuerten Büchern“ teil. Diese fand im Restaurant Spitz in Basel statt, genauer im Zimmer „Vogel Gryff“. Und so wurde ich wieder an den Kleinbasler Feiertag erinnert, welchen ich im Januar als Ehrengast mit den Drei Ehrengesellschaften mitfeiern durfte. Schön war’s – sehr schön sogar!

Der traditionelle Apéro im bürgerlichen Waisenhaus beim Wettsteinplatz, die Rheinfahrt des „Wild Maa“ vom Balkon aus, der Vorgesetzten-Apéro im Restaurant Spitz, der Tanz für den Hären-Vorgesetzten René Wegmüller vor der Theodorskirche, und schliesslich das „Gryffemähli“ mit einer grandiosen Meisterrede von René Thoma, dem Auftritt des Spiels im Saal, die beiden Gastreden von Nationalrat Otto Ineichen und Salomé Hofer, Präsidentin des Einwohnerrates von Riehen, die Auftritte des Chors der 3 Ehrengesellschaften sowie der Clique der 3 Ehrengesellschaften. Die Zeit verging wie im Flug. Schön war’s – sehr schön sogar!

Auch am Montag fuhr ich mit dem Tram vom Glaibasel über die Mittlere Brücke nach Grossbasel und dann mit dem 11er weiter ins Baselbiet. Die Vogel Gryff-Worte von Salomé Hofer klangen nach: “Eine Brücke, die aus zwei Basel ein Basel macht.” Ich schaute beim Dreispitz ganz genau aus dem Fenster, eine Brücke suchte ich (noch) vergebens… schön wär’s!?

Internet und so

Die Tageszeitungen aus der Region lese ich jeweils als e-Paper. Dies bringt mir den Vorteil, dass ich am Morgen nicht warten muss, bis die Zeitung in Papierform in meinem Briefkasten liegt. Dank iPhone habe ich das elektronische Papier so auch den ganzen Tag dabei – jederzeit online abrufbar und kann – wenn nötig – Artikel nachlesen oder als PDF abspeichern, was ich später noch brauche. So geht bei mir auch das monatliche Papierbündeln etwas schneller (als Landrätin erhält man ja ohnehin genügend Papier) – e-Paper eine gute, umweltschonende und bequeme Sache!

Nun lese ich ja nicht nur die Tageszeitungen sondern checke auch mehrmals täglich ein paar Newsportale im Internet. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein weiblicher Newsjunkie (muss man als Parteipräsidentin im 21. Jahrhundert auch sein). Bei einem Besuch auf bazonline wurde ich auf folgenden Beitrag aufmerksam: Wenn Twitter das Schulbuch ersetzt.

“Spannend!”, dachte ich und twitterte dies auch – mein Tweet löste eine Reaktion aus – dies sah dann so aus:

Wesentlich mehr Reaktionen gab es auf meinem Facebookprofil – da dieses im Gegensatz zu meinem Twitteraccount nicht öffentlich ist, veröffentliche ich hier einen anonymisierten Screenshot:

Nun, da ich auf Facebook auch mit ein paar JournalistInnen befreundet bin, erhielt ich schon bald einen Anruf – das Ergebnis ist folgender BaZ-Artikel mit Umfrage: Laptop und Beamer für alle Klassen. Bis heute Montagmorgen, 9. Januar 2012 empfahlen 29 weitere Personen den Artikel auf Facebook - 15 bazonline-LeserInnen hinterliessen einen Kommentar.

Selbstverständlich setzte ich auch diesen Link wieder auf mein Facebookprofil – und selbstverständlich blieben auch hier die Reaktionen nicht aus. Aber das lasse ich jetzt.

Die kleine Geschichte zeigt doch deutlich, wie stark das Web den Journalismus verändert hat. Der Online-Journalismus führt zu einer steigenden Informatisierung unserer Gesellschaft. Gleichzeitig nimmt die Kommunikation zu. Und in der Schule?

Übrigens:

So lautete die BaZ-Umfrage: Die Baselbieter Regierung verspricht eine IT-Offensive. Braucht es in jedem Klassenzimmer einen Laptop und einen Beamer, wie dies die Lehrer gerne möchten?

Und so sieht das Ergebnis aus: Ja: 53.5% Nein: 46.5%

Rückblick: Superwahljahr 2011

2011 war ein Superwahljahr: im März Landrats- und Regierungsratswahlen im Baselbiet, im Oktober eidgenössische Wahlen und zum Schluss im Dezember noch die Gesamterneuerungswahlen des Bundesrates. Das vergangene Jahr hatte alles, was Politik interessant macht!

Für mich persönlich war das Politjahr 2011 intensiv und unglaublich spannend und ich möchte die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle allen Personen herzlich zu danken, die mich in den vergangenen zwölf Monaten unterstützt und mir ihr Vertrauen entgegengebracht haben!

Ein persönlicher Jahresrückblick mit ein paar Bildern, die ich im vergangenen Jahr mit der iPhone-Kamera geknipst habe:

Januar: Parteitag der CVP Schweiz in Pratteln – glückliche Schweizer wählen CVP!

Februar: Mobi-Car wird zum Mohn-Mobil – danke Fabian www.promolution.ch!

März: Landratswahlkampf!

April: Baselland ist Gastkanton am „Sächsilüüte“!

Mai: Nomination als Nationalratskandidatin – danke Andi, dass du die Vorstellung übernommen hast :-)

Juni: Fotoshooting!

Juli: Ausspannen und Luft holen – schön war’s!

August: Los geht’s: Mohnbrötchen, Mohnbrötchen, Mohnbrötchen!

September: Wahlkampf von früh bis spät!

Oktober: „Korb leer“ Wahltag! 

November: Dankesessen von unserer Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter – schöner Abschluss im Team!

Dezember: Bundesratswahlen mit Beamer und Live-Stream!

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Verbesserter Internetzugang an Baselbieter Schulen?

Am kommenden Donnerstag diskutiert der Landrat über eine Motion mit dem Titel: Deutliche Verbesserung des Internetzugangs an den Mittelschulen im Kanton Basel-Landschaft. Der Auftrag an die Regierung lautet wie folgt:

Der Regierungsrat wird daher beauftragt, an den Mittelschulen des Kantons, speziell für Schulklassen ab dem 7. bzw. 8. Schuljahr, die Zugangsmöglichkeiten zum Internet deutlich zu optimieren. Das könnte heissen, dass in jedem dieser Klassenzimmer eine PC-Station installiert wird, die – unter Kontrolle der Lehrerschaft – während des Unterrichts zur raschen Nutzung zur Verfügung steht.

Der Regierungsrat möchte das Anliegen “prüfen und berichten” und somit den Vorstoss als Postulat entgegennehmen. Und was möchtet ihr?

gemeinsam zweisprachig

In der heutigen Ausgabe der Basellandschaftlichen Zeitung konnten wir auf der S. 27 lesen:

Laufen öffnet die Schweizer Schatztruhe

Zweisprachige Klassen Zum ersten Mal nutzt ein Gymnasium die Nähe zu einem anderen Kanton

Ich gratuliere dem Rektor des Gymnasiums Laufen, Isidor Huber, zu diesem Projekt: zwei Kantone, zwei Sprachen, eine Klasse – das ist eine geniale Idee!

Kenntnisse in der Sprache unserer Nachbarskantone sind für das Zusammenleben in unserer Region essentiell – immerhin hat das Baselbiet 6% der Kantonsgrenzen mit dem Jura gemeinsam. Die Sprachgrenze darf in der überkantonalen Zusammenarbeit kein Hindernis mehr darstellen. Das Laufental übernimmt diesbezüglich eine wichtige Scharnier-Funktion!

Nun bleibt zu hoffen, dass genügend Jugendliche und ihre Eltern diese Chance erkennen und zupacken!

 

Schuldenberatung statt Party – immer mehr Jugendliche verschuldet

Jugendliche werden durch zügelloses Konsumverhalten stark beeinflusst. Staat, Familie und Freunde leben vor, dass der Besitz von Gütern wichtig und der fremdfinanzierte Konsum selbstverständlich ist.

Früher waren Schulden ein Tabuthema. Heute zählt man bald zur Ausnahme, wenn man nicht auf Pump lebt. Gemäss neusten Erkenntnissen sind die Schweizer Durchschnittsjugendlichen bereits mit Fr. 500.- verschuldet.

Wie kam es dazu? Die Lebensstile der Individuen aber auch die Werte der Gesellschaft haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Zusätzlich sind neue Verschuldungsmöglichkeiten hinzugekommen wie z.B. Kredite, Leasing und Kundenkarten von verschiedenen Dienstleistungsbetrieben. Schnell erhältliche Angebote im Internet und die immer aggressivere Werbung verstärken diesen Trend.

Hinzu kommt die Tatsache, dass in vielen Familien nicht über die anfallenden Lebensunterhaltskosten gesprochen wird und so die Kinder ungenügend auf den verantwortungsvollen Umgang mit Geld vorbereitet werden.

Im Baselbieter Landrat wird in der nächsten Sitzung über die Standesinitiative für den „verbesserten Schutz junger Erwachsener im Rahmen des Konsumkreditgesetzes“ diskutiert. Mit der Zustimmung Vorlage könnte der Verschuldung der Jugendlichen entgegen gewirkt werden. Ich werde mich dafür einsetzen, da mir die Thematik am Herzen liegt!

Keine Sonderlösung BL

An der Volksabstimmung vom 27. November 2011 stimmen wir im Baselbiet über vier Vorlagen ab. Zur Änderung des Bildungsgesetzes, wonach die Genehmigung der Stundentafeln und der Lehrpläne für öffentliche Schulen künftig in die Kompetenz des Landrates fallen soll, sage ich mit Überzeugung NEIN. Heute ist das Fachgremium des Bildungsrates für die Festlegung von Stundentafeln und Lehrplänen zuständig. Eine Kompetenzverlagerung vom Bildungsrat auf den Landrat sehe ich als problematisch an, da ich bezweifle, dass der Landrat über die nötigen pädagogischen Kenntnisse verfügt und befürchte, dass wichtige Bildungsfragen zu öffentlichen parteipolitischen Bildungsschlachten führen würden.

Das Baselbiet wäre zudem schweizweit der einzige Kanton, in welchem das kantonale Parlament das letzte Wort zu Stundentafeln und Lehrplänen hätte. Wollen wir wirklich eine Sonderlösung BL in einer Zeit, in der sich das Volk klar für eine Schulharmonisierung ausgesprochen hat? Endloses Abwägen, was mit dem Konkordat HarmoS verträglich wäre und was nicht und zeitliche Erschwernisse in der Umsetzung von Beschlüssen wären die Folgen.

Für die Festlegung von Stundentafeln und Lehrplänen soll meiner Meinung nach weiterhin der Bildungsrat zuständig sein – auf eine Verpolitisierung der Bildung können wir verzichten!

DANKE!

Ein unglaublich intensiver und spannender Wahlkampf ist Geschichte, die Wahlen 2011 sind vorbei und es ist mit ein grosses Bedürfnis Danke zu sagen. Von Herzen danke ich für die grossartige Unterstützung, die ich während dem Wahlkampf erfahren durfte und allen Wählerinnen und Wähler danke ich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Die 7’112 Stimmen und damit das zweitbeste Listenresultat bilden eine gute Ausgangslage für kommende Herausforderungen, denen ich mich gerne stellen werde.

Meinen Wahlkampf habe ich mit viel Herzblut und Leidenschaft geführt. So ist die schönste Rückmeldung zu hören, dass dieses Engagement auch angekommen ist. „Ein ehrlicher, kreativer, origineller Wahlkampf mit Stil.“ – Solche Worte tun gut und motivieren. Während den letzten Wochen konnte ich viele neue Bekanntschaften knüpfen und unzählige Gespräche führen – auf der Strasse; an Podiumsdiskussionen; Wahlveranstaltungen aber auch über’s Internet – für diese Gespräche bin ich sehr dankbar! Ich freue mich nun, die Anliegen der Bevölkerung weiterhin im Landrat vertreten zu dürfen!

Im Baselbiet hat die Starke Mitte den zweiten Sitz hauchdünn verpasst. Die Mitte ist prozentual aber grösser geworden, nun müssen wir in Bern – wie auch in Liestal – beweisen, dass wir auch bestehen im Ringen um die guten Lösungen. Es gilt nun Blockaden zu brechen und den destruktiven Kräften und unheiligen Allianzen wirkungsvoll die Stirn zu bieten.

Unserer Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter gratuliere ich ganz herzlich zur glanzvollen Wiederwahl! Ich wünsche ihr viel Power, innovative Ideen und Freude an ihrem Amt – sie wird die Baselbieter Starke Mitte sicherlich hervorragend in Bundesbern vertreten! Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!

BackstageCam Video-Bilanz!

BackstageCam

Standaktionen, früh am Morgen Flugblätter verteilen – die 27-jährige Nationalratskandidatin Sabrina Mohn (CVP, BL) kämpft nochmals um jede Stimme.

BackstageCam Folge 4: Sabrina Mohn, CVP-Nationalratskandidatin Basel-Land

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